Von der „Künstlerstadt“ Ubud aus, unternahmen wir verschiedene Tagesausflüge zu nahe gelegenen Zielen und trafen unseren Bekannten Max wieder, der uns nach unserem gemeinsamen Aufenthalt im Japan schon mal nach Indonesien ,vorausgegangen‘ ist.
Unsere erste Tour führte zu den umliegenden Reisplantagen der Stadt. Wir waren ganz überrascht zu erfahren, dass es zwei balinesische Sprachen gibt (eine für die höher gestellten und eine für die normalen Leute) die jeweils die Zugehörigkeit des Sprechers zu einer Kaste ausdrückt. Jede Sprache kennt verschiedene Begriffe für jede einzelne Wachstumsphase des Reises (und das sind echt viele!) doch was die Vielfalt der Namen von Kindern einfacher Menschen angeht, haben beide Sprachen ziemlich gespart. Es gibt wohl gerade einmal 4 verschiedene Namen. Das klingt so mies, dass wir erst nochmal genauer nachforschen müssen bevor wir es wirklich glauben o.O
Ein Muss in Ubud ist zudem der Besuch einer Tanz- oder Musikvorführung. Wir haben uns gleich zwei Shows gegönnt: einen Abend in Ubusd Palast mit Barong und Legongtänzen mit tollen Kostümen und perfekt abgestimmten Bewegungen vom kleinen Zeh bis zu den Augenbrauen (ernsthaft, die Tänzer trainieren von Kindesbeinen an um alles zu perfektionieren).
Der Ubud Palace war die ehemalige Residenz des Königs der Stadt.
Ubud Marktplatz im Zentrum der Stadt. Morgens kann man hier relativ billiges (vorausgesetzt man handelt gut) Obst und Gemüse kaufen, später wird der Markt zur Touristenattrakion mit vielen kleinen und großen Souveniers.
Die zweite Vorstellung zeigte einen Kecaktanz und einen Trancetanz bei dem ein Mann brennende Kokosnussschalen mit blosen Füßen berührt hat. Bei diesem zweiten Abend war vor allem die Atmosphäre im größten Tempel Ubuds etwasbesonderes. Zudem kamen die Darsteller alle aus einer Gruppe einiger Familien, zu denen auch die Familie gehörte, bei der wir während unseres Aufenthaltes übernachteten.
Aproppos übernachten – wir haben es hier richtig gut erwischt und lebten in einem Homestay, d.h. bei einer Familie mit großem Grundstück und vier Bungalows ,im Garten‘. Eines der Häuser stand uns zur Verfügung und jeden Morgen gab es leckeres Obst mit Pancakes, Bananenpfannkuchen oder ähnlichem <3
Ein anderes Highlight in Ubud war der Monkey Forest – ein riesiger Wald mit verschiedenen Tempelgeländen und, wir der Name verrät, jeder Menge Affen. Man konnte die Kleinen füttern oder einfach nur beobachten. Positiv ist vor allem aufgefallen, dass die Tiere nicht so aggressiv waren wie an anderen Touristenplätzen. Keiner hatte Angst um seine neugekaufte Sonnenbrille und kaum einem wurde das eigene Essen geklaut.
Außerdem waren die Affen wirklich schlau, sie öffneten Wasserhähne, tranken aus Plastikflaschen und wussten genau wie sie an das Gemüse rankamen, dass in einem verschlossenen Käfig vor ihnen geschützt werden sollte. Ubud war mit Abstand der beste Affen-Ort auf unserer Reise und auch der, an dem wir die meisten Bilder gemacht haben :)
Infos zu den sights:
Ubud Holy Monkey Forest Santuary – Die Einwohner Balis glauben, dass die unzähligen Affen die von Gott gesandten Wächter der dortigen Tempel mitten im Regenwald sind.
Die Geschichte der Goa Gajah (Elephant Cave) hat sich den Forschern noch nicht gänzlich erschlossen, doch Forschungen haben ergeben, dass sie vermutlich im frühen 11 Jahrhundert entstanden ist. Laut einer Legende ist dies durch die Fingenägel des Riesen Kebo Iwa geschehen (das wird hier irgendwie bei fast allen teinformationen behauptet). In den 1900rn wurde die Höhle von dänischen Forschern wiederentdeckt und Elefantenhöhle getauft, da sie den Höhleneingang in Form eines riesigen Dämonenmundes mit einem Elefanten verwechselten. Dabei kannten die wahren Erbauer vermutlich gar keine Elefanten, denn diese gab es damals gar nicht auf Bali. Die meisten der Plätze die wir heute besichtigen konnten, wurden erst im Zuge der Wiederentdeckung zurück ans Tageslicht befördert, wie beipielsweise die Becken zur rituellen Reinigung oder ein eingestürzter Tempelbau.
- Sonnenuntergang :)
- Frühstück <3
- Am Marktplatz von Ubud
- Eine Mangostin – dicke fasrige Schale und flutschig, süßes Inneres
- Legong-Dance-Show
- Dieses Monster ist ein beliebter Charakter des Tanzstiles und
- Barong-Dance-Show
- ziemlich witzige Langzeitbelichtung ^^*
- tolle Kostüme
- Kleine Geckos am Schild unseres Homestays
- Zeit für eine Pause
- fast wäre er gefallen xP
- Yoga
- Reis xD
- sicher ziemlich cool hier zu wohnen
- Auf unserem Wweg durch die Terassen Ubuds
- Umrundet von grünen Reispflanzen
- Smoothies mit Aussicht ;)
- Tempelkleidung
- Wir in Tempelkleidung
- vor den Tempeltoren
- witzige Steinfiguren im Tempel
- eine Göttin aus Stein
- Die Gassen bei unserer Familie
- Affen aus dem Monkey Forest
- im Wald von Ubud
- Die Dragon Bridge
- so lange Lianen :)
- Bananen für die braven Äffchen
- tolle Naturlandschaft hier <3
- Dorftempel
- riesiger Feigenbaum
- Der Kleine war an Yanniks Kameratasche interessiert xD
- Babyaffe
- Mjammi eine Nuss für den Affen
- …und viele Gurken xD
- In Ubuds Wäldern
- im Stadtteil Mas gibt es viele Holzschnitzer
- Reinigung vor dem Tempel
- Sieht das für euch aus wie ein Elefant?
- in der Umgebung der Goa Gaja
- Einstatuen
- Wanderweg :)
- Hingu-Geste
- Die Brücke ist der Witz ^^*
- Wasserfall
- In Ubud gibt es viele Steinmetze
- und natürlich jede Menge Reis
- Kecak-Dance-Performance
- Mjammi Essen für den kleinen Affen
- Der Schlingel macht den Wasserhahn auf
- brennende Kokosfasern
- seht ihr die Schwarzen Fußsohlen von den Kokosnussschalen?




















































