MaYa on Tour

Kauai

Die erste der acht Hauptinseln Hawaiis, die wir besuchten, war die Garteninsel Kaua’i. Kauaʻi gilt als die regenreichste und daher „grünste“ der Hawaii-Inseln.

Wir haben beides zu sehen und leider auch zu spüren bekommen. Unser ursprünglicher Plan war es, an der Nā Pali Küste wandern zu gehen, daher machten wir uns gleich am ersten Tag auf dem Weg nach Norden. Da das Wetter gut war ließen wir uns Zeit und besuchten einige Strände und den Kīlauea Leuchtturm, der direkt in die steilen Klippen gebaut wurde.

Einen Tag vor der großen Wanderung übernachteten wir am Haena Beach, der sich bereits in der Nähe des Trailheads befindet. Die Nacht über wurden wir jedoch von einem starken Unwetter überrascht und mit ein paar anderen Campern eingeschlossen.

Durch den starken Regen bildeten sich riesige Wasserfälle und die zuvor harmlosen Flüsse wurden unpassierbar. Nach 30 Stunden Regen und Sturm (wir haben währenddessen im Auto gesessen, Filme geschaut und unseren Hiking-Proviant angefangen zu essen) wurde es zum Glück etwas besser und wir konnten uns durch das Meer zu Fuß in das nächst gelegene Dorf durchschlagen. Dieses war zwar ebenfalls vom Rest der Insel abgeschnitten aber es gab warmes Essen sowie ein trockenes Zimmer für uns und die anderen Camper :)

Unser Auto mussten wir leider auf dem höchsten Punkt des mittlerweile überfluteten Campingplatzes zurücklassen, da die Straße alle 100 Meter unter- oder überspült wurde und daher kaum noch existierte. Keine Angst – mit dem Mietwagenanbieter gab es keine Probleme :)

Als das Wetter nach 3 Tagen besser wurde kamen Jetskies, Boote und Helikopter mit Wasser und Lebensmitteln, um die Gestrandeten auf dem Rückweg mit in die Zivilisation zu nehmen.

Wenn das ganze Abenteuer also etwas Positives hat, dann, dass wir einen kostenlosen Helikopterflug über die Insel hatten.

Die Hilfsbereitschaft der Lokals war einfach unglaublich! Sie organisierten uns einen trockenen Platz zum Schlafen und alles was wir benötigten von Kleidung bis zu einer warmen Tasse Kaffee. Ein paar Kinder gingen von Haus zu Haus um Prudukte zu sammelten und Restaurants kamen vorbei um und warmes Essen zu bringen.

Durch die Hilfe schafften wir es glücklicherweise sogar rechtzeitig aus dem Krisengebiet, um unseren Flug noch zu bekommen. Wir hoffen dass es auch alle anderen schaffen werden und sind wirklich dankbar für die Hilfe.

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