Kennt ihr das, wenn sich dieses Gefühl einstellt und man denkt schon ewig weg zu sein obwohl es erst so wenige Tage sind? Bei uns war es heute soweit – aber das ist ein gutes Zeichen, denn das heißt wir haben schon viel Neues gesehen.
Am Montag erkundeten wir auf unserer Suche nach allem möglichen günstigen Kamera Zubehör die Gassen Mong Koks. Besonders überrascht waren wir dabei von dem Ausmaß der Läden die sich hinter einem winzigen Hauseingang verstecken können. Auf dem Weg zu einem Laden, der nach kurzer Online Recherche Yanniks gesuchtes Objektiv am billigsten angeboten hat, mussten wir mit dem Aufzug in den 16. Stock eines Gebäudes mitten in Mong Kok hoch fahren. Die Aufzugfahrt könnte dabei direkt einem Comic entsprungen sein xP Man steigt ein; Der Aufzug fährt los und hält im 4. Stock, mitten in einem Restaurant (einige Tische nur 2m vom Aufzug entfernt), nächster Halt im 7. Stock, Augenscheinlich ein großer Friseursalon. 8. und 12. Stock: Bürohafte Gänge mit den verschiedensten Geschäften. Dann endlich, 16. Stock, die Türen öffnen sich und es zeigen sich erstmal wieder nur Gänge mit geschlossenen Türen, einige davon mit Schildern versehen wie (CHINA VISA SERVICE!!!).2 Schritte aus dem Aufzug und eine 90° Drehung nach links zeigt sich jedoch ein komplett anderes Bild: Ein Kameraladen, kompakt und komprimiert auf der Größe eines kleinen Büroraums, mit einem Mitarbeiter am Schreibtisch und einem am Tresen, die in etwa in einer T Form angeordnet waren. Mit uns 2 im Zimmer war der Laden dann auch voll xP Das Objektiv gab es sogar wirklich zu dem Preis und obendrein noch zwei UV Filter :) Danach haben wir dann noch ein Stativ gesucht und sind in einem geradezu winzigen, 4 Stöckigen Hochhaus gefüllt mit Läden der Kategorie: Kamera, Objektive, Kamerazubehör oder Handyzubehör, fündig geworden.
Auch auf dem ,Night market‘ auf der Tempel Street fanden wir ziemlich viel witziges und Marlis bekam was zum anziehen :)
Den Abend verbrachten wir gemütlich im Kowloon Park. Der Garten ist so groß, dass wir an Orten vorbei kamen die wir bei unserem ersten Besuch gar nicht gesehen haben, z. B. ein Labyrinth aus Hecken, ein Tai-Chi Garten mit Pavillon im See, oder ein riesiges Freibad mitten im Park (Eintrittspreis umgerechnet 0.7€!). Da es jedoch schon echt spät geworden war haben wir das Freibad auf den nächsten Tag verschoben.
Am Dienstag haben wir uns dann zunächst den Rest des Hongkong Parks angeschaut, insbesondere das riesige begehbare Vogelgehege dass wir bereits beim ersten Mal gesehen haben.
Danach stand der Victoria Peek auf dem Plan, also die Spitze des Berges an dessen Hang sich Hongkongs Skyline befindet. Die meisten Touristen nehmen hierzu die „Peak Tram“ welche in ca. 7 Minuten von Hongkongs Zentrum den Berg hochfährt. Wir sind gelaufen xP Und es hat sich auch wirklich gelohnt! Zunächst konnten wir wieder die Rolltreppe von den Central- zu den Midlevels nach oben nehmen (und wieder 2HKD auf unsere Metrokarte gutschreiben :P). Ab da ging es dann zu Fuß weiter und schon nach ca. 10 Minuten waren wir umgeben von Bäumen, Sträuchern und Flüssen. Von Großstadt keine Spur mehr. Bei über 30°C und einer Luftfeuchtigkeit von über 80% war der Aufstieg zwar extrem schweißtreibend, aber die frische Luft, die Bewegung und die genialen Blicke auf Hongkong waren es wert.
Oben kamen wir keine Minute zu spät an, denn der Berg begann sich bereits immer mehr in eine dichte Wolkendecke zu verwandeln. Schon bald waren wir umgeben von weißem Nebeln und es begann zu regnen. Zum Glück lernten wir kurz zuvor eine nette asiatisch-aussehende deutsche Studentin kennen die uns einige Tipps geben konnte und die Wartezeit verkürzt hat. Als wir später den Weg nach Unten antraten nieselte es nur noch leicht – dennoch nutzen wir die Peak Tram um dem Nasswerden zu entgehen.
An unserem letzten Abend stand noch der Besuch des Freibads im Koowloon Park aus. Die Asiaten hatten zwar ihre liebe Mühe mit uns (erst wäre Yannik fast in Frauenumkleide gefolgt, dann wartete Marlis hinter den Umkleiden und las dabei, dass man das Schwimmbecken erst betreten dürfe, sobald man sich abgeduscht hatte. Marlis also wieder rein um nach Duschen zu suchen. Die Aufpasserasiaten vor den Kabinen haben das mitbekommen und als Yannik ebenfalls aus der Umkleide kam haben sie versucht ihm mit Händen und Füßen zu erklären, dass seine Freundin duschen sei. Yannik dachte allerdings er müsste duschen gehen – und ging wieder rein. Zwei Sekunden später kam Marlis wieder nach draußen und steht vor drei lachenden Aufpassern. Wie in seinem schlechten Sketch…)
Da wir nach dem Schwimmen noch fit waren machten wir uns auf zum Hafen und testeten die neu gekauften Kamaragadgets. Die Ergebnisse könnt ihr in der Galerie finden :)
- Der Eingang zu unserem Basar/Shopping/Office/Wohngebäude
- Eine typische Straße.. Man merkt, dass RGB LEDs hier saubillig sind :D
- Eingang zum Kowloon Park
- Labyrinth im Kowloon Park
- Tai-Chi Garden im Kowloon Park
- Tai-Chi Garden im Kowloon Park
- Tai-Chi Garden im Kowloon Park
- Aviary im Hong Kong Park
- Aviary im Hong Kong Park
- 2 HKD Gutschrift als Dankeschön fürs Rolltreppe fahren abgesahnt (yes! xP)
- Rolltreppe war zu Ende, den Rest zu Victoria Peak gings u.A. mit normalen Treppen weiter..
- Selfie time :P
- Aussicht bei ca. 1/2 des Wegs zu Victoria Peak
- Peak Tower mit Aussichtsplatform
- Statt Apfeltasche mal Rote Bohnen Tasche, why not ^^
- Freibad im Kowloon Park (Kurzzeitig geschlossen wegen Gewitterwarnung)
- Im Freibad (Gewitterwarnung wurde ca. 5min nachdem wir ankamen aufgehoben :)
- HK Skyline mit Drachenboot
- HK Skyline
- Lichtmalerei :P
- Sprungbild vor HK Skyline :)


























