MaYa on Tour

Im historischen Kyoto

Die ehemalige Haupt- und Kaiserstadt Japans ist mit seinen 1.600 buddhistischen Tempeln und 400 Schreinen und Palästen das kulturelle Zentrum Japans. Zudem stehen viele der berühmtesten Bauwerke des Landes in Kyoto. Dadurch ist die Stadt nicht nur bei Touristen, sondern auch den Japanern selbst sehr beliebt.

 

Heute wäre eigentlich ein nationaler Feiertag! Und zwar der „Geburtstag des aktuellen Kaisers Akihito (tennō no tanjōbi)“. Doch heute Sonntag ist, würde die japanische Bevölkerung ja einen freien Tag verlieren. Um dem zu entgehen wird der Feiertag einfach auf Montag verschoben. Aber dennoch freuen sich alle – die Japaner weil sie frei haben und der Kaiser weil er trotzdem seine Geschenke schon heute aufmachen darf xD

Wir sind erst Abends in Kyoto angekommen und hatten jede Menge Hunger mitgebracht. Zum Glück hatte das Hostel einen Reiskocher! Den selben haben wir daher mit einer riesigen Reismenge vollgestopft und angefangen dazu eine leckere Gemüsepfanne vorzubereiten. peinlicherweise war der Reiskocher (leicht) zu voll und hat eine Störmeldung angezeigt. Selbstverständlich auf japanisch ^^*

Habt ihr schon mal versucht eure Küchengeräte mit Googletranslater zu nutzen? Wir bis dato auch noch nicht! Jedenfalls haben wir irgendwann herausgefunden dass die Zeichen bedeuteten „Glühkern überlastet“ – zu diesem Zeitpunkt hatten wir aber schon die „Übermenge“ im Topf gekocht. Als das Essen dann aber endlich fertig war – und wir dem Hungertod gerade noch entkommen sind – war es wirklich richtig lecker und wir konnten verschiedene Sorten „Furikake“ (Geschmackpulver das auf den Reis gestreut wird) testen.

An den nächsten Tagen konnte dann auch das Sightseeing beginnen.

Da wir leider nicht die Zeit hatten alles zu sehen, mussten wir priorisieren – doch die unfassbare Fülle an Sehenswürdigkeiten machte uns die Auswahl nicht gerade leicht.

Am wichtigsten erschien uns der Besuch des beliebten Kinkaku-ji-Tempel, dem sogenannten Goldenen Pavillon, dessen Abbild sich im Wasser spiegelt. Besonders seine oberen Etagen, die gänzlich mit Blattgold überzogen sind glänzen in der Sonne. Kurz gesagt: das Postkartenmotiv schlechthin!

Auch der Fushimi-Inari-Taisha-Schrein stand ganz oben auf unserer Liste. Wegen seinen zahlreichen roten „Torii“ wird er auch „Schrein der tausend Tore“ genannt. Torii sind traditionelle Holztore, die in der japanischen Tempelbauweise gerne verwendet werden – man sagt umso mehr Torii durchschritten werden, desto heiliger ist der Schrein.

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