MaYa on Tour

Sonnenaufgang auf Mount Batur

Nach all dem Faulenzen war dringend mal wieder Aktion angesagt. Daher haben wir uns als neues Ziel die Berge bzw. Vulkane Balis ausgesucht.

Die Insel hat nicht gerade wenig Berge (circa 75 % der Landfläche werden von Bergrücken bedeckt) und die meisten davon sind vulkanischen Ursprungs – aber keine Angst der letzte Ausbruch fand bereits 1963 statt. Seit dem ist der Vulkan friedlich :)

Der Mount Agung ist mit 3031 Metern der höchste Berg der Insel und für die Balinesen ist er der Sitz der Götter und dadurch der Pol deren Koordinatensystems.

Westlich vom Agung schließt sich der riesige, zehn Kilometer breite Vulkankrater des Batur-Massivs an. Das Innere des Kraters wird vom Kegel des des Gunung Batur (1717 m) und vom Kratersee Danau Batur ausgefüllt. Dieses Massiv haben wir uns für eine Sonnenaufgangswanderung ausgesucht.

Um 2 Uhr nachts ließen wir uns von einem Taxifahrer abholen und nach einem kurzen Breakfast-Stop zum Tempel am Fuß des Berges bringen.

Nachdem wir dort unseren Guide trafen und in unsere warme Kleidung geschlüpft waren, konnte der Aufstieg beginnen. Beim Wandern (genauer gesagt beim Überholen) zeigte sich schnell, dass mehr los war, als wir erwartet hatten.

Zahlreiche andere Touristen und Einheimische wollten mit uns in den Genuss des Sonnenaufgangs kommen, so dass wir uns kurz wunderten ob wohl alle Platz auf der Bergspitze haben würden. Doch als wir nach cirka zwei Stunden oben ankamen, verteilte sich die Besuchermenge wirklich gut. Wir hatten uns, da wir recht früh oben ankamen, wirklich gute Plätze sichern können und hatten jede Menge Platz um tolle Aufnahmen von dem Naturschauspiel zu machen. Schaut sie euch an, sie sind es wirklich wert ;)

Nachdem unser Guide uns leckere Bananen-Sandwiches zubereitet und Eier gekocht hat (die waren so schön warm <3) entschieden wir uns dazu, auch noch einen Blick auf die Kraterwand zu werfen.

Wer den ersten Teil des Beitrages aufmerksam gelesen hat, weiß sicher noch, dass sich der von uns bestiegene Mount Batur in mitten des riesigen Vulkankraters des Batur-Massivs befindet. Indem den Berg auf der anderen Seite herabstiegen als wir ihn erklommen haben, kamen wir der äußeren Wand des Kraters näher.

Während man sich bei dem Anblick des gewaltigen Ausmaßes des Batur-Massivs klar wird, steigt ein leichtes flaues Gefühl im Magen auf. Wir befanden uns tatsächlich im Krater eines riesigen Vulkanes! Und die warmen weißen Dämpfe, die aus zahlreichen Erdlöchern aufstiegen, machten es schwer diese Tatsache zu verdrängen.

Aber natürlich haben wir es heil wieder nach unten und zu einem dritten Frühstück bei einer Kaffeeplantage geschafft. Hey, denkt etwa jemand wir essen zu viel? Wanderer brauchen regelmäßige Stärkungen! Daher gab es, als wir um 11 Uhr morgens zurück in unserem Hotel waren, auch gleich noch ein Frühstück xD

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