MaYa on Tour

Sucre

Sucre hat ihren Namen als „Ciudad Blanca“ eindeutig verdient, denn hier kann man kaum außer Haus gehen, ohne dass die unzähligen strahlend weißen Gebäuden einen blenden. Unsere Sonnenbrillen zählten daher zur Standardausrüstung :)

Hier in Sucre trafen wir Marlis ihren Dad und seine Freundin Chris, bei der wir netterweise wohnen durften. Die beiden zeigten uns die vielen schönen Ecken der Stadt, besuchten die Rio-Chico-Gegend und gemeinsam mit Pio, der am besten als Indianer mit perfekten Deutschkenntnissen beschrieben werden kann, fuhren wir in die Berge und kletterten auf den „Killa Killa“ Aussichtspunkt auf dem Obispo (Er kletterte sogar noch ein Stück höher, während wir die Aussicht genossen).

In Sucre gefiel es uns so gut, dass wir eine ganz Woche blieben, die Stadt auf eigene Faust weiter erkundeten und die Chance nutzten um unsere Spanischkenntnisse zu verbessern. Wir lernten sogar ein paar Worte auf Quechua, die ehemalige Sprache der Incas und der Einheimischen. Das Interessante an dieser Sprache ist, dass ein Gegenstand oftmals durch das Geräusch das er verursacht beschrieben wird – so heißt ein Baby zum Beispiel Wawa und ein Meerschweinchen Chuy. Killa bedeutet übrigens Mond und die Killa Killa beschreibt eine zweimonatige Reise, die in der Nähe des Aussichtspunktes startete – falls ihr euch gefragt habt woher der Name stammt ;)

 

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