Bevor wir unsere 5-tätige Wanderung nach Machu Picchu starteten besuchten wir Cusco – unserer Meinung nach die schönste Stadt in Peru.
Cusco war die ehemalige „Puma-Stadt“ der Inka und noch heute deutet der Name Qosqo, wie die Stadt in Quechua genannt wird, auf das Geräusch von fauchenden Pumas hin. Der Puma ist in der Inkaideologie ein wichtiges Symbol und so gestalteten sie den Grundriss der Stadt gleich einem Pumakörper.
Doch nachdem die Spanier die Stadt der Inka eingenommen hatten, errichteten sie katholische Kirchen auf den ehemaligen Tempeln. Teilweise nutzen sie dazu die alten Gebäude als Fundament, weshalb viele alten Mauern noch immer gut erhalten sind. Beispielsweise wurde der Sonnentempel (Qoricancha) in die Kirche Santo Domingo verwandelt.
Wie die Gebäude vermischt wurden, so wurde es auch die Religion der Einheimischen. Daher kann man in Cosco Bilder der Jungfrau Maria in Form eines Berges finden und zur Wintersonnwede wird die Inti Rama gefeiert, indem man von Santo Domingo die Avenida del Sol zu den Saxayhuamán Ruinen entlang läuft.
