MaYa on Tour

Sydney – zurück in das Großstadtleben

Endlich hatten wir es geschafft – wir waren in Sydney angekommen!

Beim Blick auf die Skyline des Zentrums und die unzähligen bunten Häusern die sich in das Cliff schmiegen, kann man sich kaum vorstellen, dass Sydney noch vor 100 Jahren nur eine halbe Million Einwohner gezählt und die nun gefragte Wohnbezirke aus alten Fabriken sowie hässlichen Reihenhäusern bestanden haben sollen.

Wir waren wirklich begeistert wie modern und schön die Innenstadt ist. Das beste war jedoch, dass alles schön kompakt in der Innenstadt angeordnet war :)

Diese mussten wir jedoch erst einmal erreichen. Und das war gar nicht so einfach! Es gab eigentlich keinen günstigen – geschweige denn kostenlosen – Parkplätze in der CBD, wie die Downtown hier auch genannt wird. Aber Yannik hatte natürlich (wie immer xD) einen schlauen Plan parat. So parkten wir etwas außerhalb in einem Luxusviertel der Stadt und fuhren mit der Fähre zum Cirqular Quay, dem Knotenpunkt Sydneys. Warum bei den Reichen fragt ihr euch? Natürlich weil die genügend Geld haben um sich einen eigenen Parkplatz zu leisten und daher auf den Straßen weniger (in unserem Fall gar nichts) bezahlt werden musste. Und natürlich auch weil wir keine Lust auf einen aufgebrochenen Mietwagen hatten.

Mit der Ferry in die Stadt zu fahren hatte selbstverständlich auch einen anderen Charm als im Gedränge der Großstadtstraßen. Vom Quay aus war es nicht weit auf die Habour Bridge oder zum berühmten Opera House mit seinen weißen Segeln. Für schöne Fotos der beiden Sights konnten wir den Mrs Macquaries Point in Null Komma nichts erreichen auf dem Weg gleich noch die botanischen Gärten ansehen. Auch das bekannte Ausgehviertel ,the Rocks‘, in dem die europäischen Einwanderer ihre erste ständige Siedlung gründeten, lag gleich nebenan.

Dennoch wäre es gelogen zu behaupten, dass wir abends nicht unsere müden Füße gespürt hätten. Daher nutzen wir auch die guten Zug und Schiffsverbindungen für Spaziergänge am tollen Darling Harbour oder dem schönen Mosman Bay. Ein Highlight war auch die Gegend des etwas entferntere Bondi Beaches, mit seinen Cliffs und Sandstränden.

Früh aufstehen hieß es für die Spiele der Deutschen Nationalelf – aber wir ihr alle wisst hat es sich gelohnt und wir gingen jedes Mal mit leckerem Frühstück und einem Gewinnerlächeln aus den 24-h-McDonalds.

Nicht so viel Glück hatten wir leider beim Whale-Watching. Obwohl wir 3 h mit dem Katamaran unterwegs waren haben wir nur einen einzigen Wal gesehen. Und von diesem konnten wir nicht einmal ein gutes Bilder machen, da das Boot so stark geschwankt hat, dass ungefähr 50 Asiaten und alle Kinder Gebrauch von ihren Kotztüten machen mussten. Wer nicht gespukt hat, musste aufpassen, dass er sich keinen blauen Fleck durch schwankende Passagiere oder eigenes Stolpern holte. Doch obwohl wir wegen den Walen und dem starken Wellengang enttäuscht waren, gab es auch einige Highlights. Wie die springenden Delphine, die uns anfangs begleiteten und die Tatsache, dass die ganze Zeit die Sonne gescheint hat. Marlis freut sich daher nun über einen leichten Sonnenbrand und Yannik über das tolle Beinmuskeltraining, als wir versucht haben auf dem Deck des schwankenden Schiffes unser Gleichgewicht zu halten :)

Nun heißt es aber auch schon wieder Abschied von Sydney nehmen, denn etwas überrascht mussten wir feststellen, dass die Zeit viel zu schnell vergangen ist und uns für die letzten ca. 3000 km (nur) noch 1 Monat geblieben ist.

Obwohl es uns hier wirklich richtig gut gefallen hat, sind wir (und damit ist vor allem Marlis gemeint) aber auch ein wenig erleichtert die Großstadt wieder verlassen zu können. Noch schlimmer als die Parksituation ist es nämlich eine Campingsmöglichkeiten zu finden. Wir übernachteten daher fast immer an Sportplätzen und Marlis der kleine Vorschriftenfan hat insgeheim schon darauf gewartet, dass jemand klopft und erklärt dass man hier ja wohl nicht mitten in der Stadt sein Lager für die Nacht aufschlagen kann. Obwohl niemand uns angesprochen hat, ist es nun doch etwas erleichternd wieder in offeneres Gebiet zu fahren. Und auch Autofahrer Yannik freut sich auf freiere Straßen xP

PS: nur eine Stadt und dennoch so viele Bilder ^^*

 

10 Kommentare zu “Sydney – zurück in das Großstadtleben

  1. Susanne Wagner

    2 Liter Eis nur für euch zwei, Guten Appetit!

    Und ihr 2 seid scheinbar Seetüchtige, ob das wohl am Eis lag?

  2. Marlis :)

    Jaa 2 Liter Vanille Eis :)

    Als wir im Laden standen hatten wir die Wahl die riesige Billigbox zu kaufrn oder die teurere kleinere Alternative. Kannst dir ja vorstellen was wir dann gemacht haben… Auserdem hat Yannik ziemlich überzeugend geklungen als er meinte er isst es notfalls auch alleine xD

    Das Schlimme war eigentlich, dass wir ja keine Gefriertruhe haben und daher alles in einem Anlauf weg musste…

    1. Marlis Autor des Beitrags

      Da liegt du leider richtig :/
      Warst du denn in welchen drin? Wars gut? Yannik sagt immer ,Man muss sich auch noch was aufheben wenn man nochmal irgendwo hingeht‘ – falls du ein Museum empfehlen kannst kommt es auf die Next-Time-Liste :)

      1. Benny

        Ich war (leider) nur im Museum of Contemporary Arts kanns aber uneingeschrängt empfehlen!

        PS: da ihr ja nicht mehr so viel Zeit habt noch die Empfehlung lieber weniger stops machen und dafür mehr Zeit für eine Location haben! Durchzusrushen (neudeutsch xD) verstärkt meiner Meinung nach nur das gefühl etwas zu verpassen!

        1. Marlis Autor des Beitrags

          Wir haben jetzt noch 2 Wochen hier in Australien und sind mittlerweile in Townsville – Zeit haben wir also eigentlich noch ziemlich viel. Das Problem sind immer nur die Großstädte in denen man mit dem Camper ja nirgends legal übernachten kann… Wir parken dann halt immer irgendwo aber nach 2, 3 Tagen gehen uns meist die verstecke aus xD

          1. Benny

            Nice, Townsville hat mir sehr gut gefallen (mit den vielen historischen Gebäuden)

            Solltet ihr noch dort sein und es die reise Kasse erlauben, solltet ihr unbedingt mit der Fähre rüber nach Magnetic Island das YHA dort ist genial (man schläft dort in Bungalows mitten im Jungle). Müsste auch n kombie Packet (Fähre + YHA) im Reisebüro geben…

            Grüße aus dem schwühl warmen Schland!

          2. Marlis Autor des Beitrags

            Wir sind deinem Vorschlag nachgekommen – zumindest in großen Teilen.

            Sind mit der Fähre rüber gefahren und hatten zwei wirklich geniale Tage da! Aber mit der Schlafoption haben wir etwas improvisiert.. der Blogeintrag folgt in kürze :)

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