Tief im Dschungel der Sierra Nevada liegt die Ciudad Perdida, die verlorene Stadt der Tayrona. Der einzige Weg dorthin ist ein mehrtägiges Trekkingabenteuer. Bei dieser 50-km-Wanderung durchquerten wir Pflanzendickicht, Nebelwald, malerischen Hochebenen mit tollem Ausblick und mehrere Flussläufe. Nach bis zu 8 Wanderstunden am Tag wartete abends ein Bad im Naturpool oder Wasserfall auf uns.
Klingt anstregend? War es auch! Aber am dritten Tag machten sich die Anstrengungen bezahlt, denn es ging die fast 1.500 schmale Treppenstufen hinauf auf das höchste Plateau der beeindruckenden Ruinenstadt. Die unzähligen ovalen Terrassen sind wie ein Labyrinth durch kleine Steinpfade miteinander verbunden und bei einer Verschnaufpause hört man das dumpfe Rauschen des Río Buritaca, der uns von den vielen Flussüberquerungen schon bekannt war und dessen Wasserfall sich über die steilen Hänge der Ruinenstadt schlängelt. All die Bauwerke der Ciudad Perdida wurden im Einklang mit der Natur erreichtet, ohne diese dabei zu verändern oder zu zerstören. Ein richtig magischer Ort <3
Sagenumwoben ist auch die Geschichte der Stadt, mit vielen ungelösten Rätseln. Archäologen gehen davon aus, dass die ältesten Wohnstätten hier bereits 650 Jahre nach Chr. erbaut wurden. Bewohnt war die Stadt vermutlich bis ins Jahr 1600. Die Bevölkerung lag irgendwo zwischen 2000 bis 8000 Einwohnern. Zum Vergleich: die Ciudad Perdida war also älter und bewohnter als Machu Picchu.
Die Tayrona bauten Steinmauern die auch heftigen Regenfällen über mehrere Jahrhunderte standhielten. Zudem waren sie Meister der Goldschmiedekunst. Das Gold verbanden die Einheimischen mit ihren Göttern – wie beispielsweise mit der Sonne. Einige ihrer tollen Handarbeiten konnten wir am Ende unserer Reise im Goldmuseum in Bogota bestaunen (Spoiler =D).
Als die spanischen Eroberer Kolumbiens Küste erreichten, waren auch sie sehr interessiert an dem Gold der Tayrona. Sie boten den ihnen Spiegel und andere unbekannte Dinge im Tausch gegen die Schätze. Leider waren die „Geschäfte“ häufig auch nicht so friedlich. Durch den Kontakt mit den Spaniern wurden zudem Krankheiten, wie beispielsweise Pocken, weitergegeben. Man vermutet daher, dass eine Seuche fast die komplette Ciudad Pedida ausgelöscht hat, obwohl die Spanier die Stadt selbst nie betreten haben. Der Legende nach sahen die Einheimischen in der Krankheit einen Fluch der Götter, die erzürnt waren, dass die Tayrona ihr Gold hergegeben haben. Daher flohen die Überlebenden aus der Stadt und verteilten sich in kleinen Gruppen im Dschungel.
Erst 1975 entdeckten Grabräuber die überwucherten Ruinen der Ciudad Perdida und plünderten die Schätze der Ruhestätten. Die Waren brachten Archäologen auf die Spur und diese begannen mit den Ausgrabungsarbeiten und der Restauration der Stadt.
Auf unserer Wanderung haben wir auch Angehörige zweier Stämme direkter Nachfahren der Tayrona getroffen, die bis heute in den Regenwäldern der Sierra Nevada leben. Sie nennen die Ciudad Perdida „Teyuna“ was „Ursprung der Völker der Erde“ bedeutet. Besonders für den Stamm der Kogi ist sie ein heiliger Ort, an dem weiterhin traditionelle Zeremonien abgehalten werden.
Vor 10 Jahren wurde die Wanderung wohl auch noch von dem patrouillierenden kolumbianische Militär begleitet. Davon sah und spürte man heute nichts mehr.
Falls ihr ebenfalls Lust habt die Riunenstadt selbst zu besuchen solltet ihr zwischen Dezember und März gehen. In dieser Zeit gibt es weniger Niederschläge, was die zahlreichen Flussüberquerungen angenehmer macht!
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